Gemeindebrief

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Projekt

Gräber in der Ferne

Spendenkonto Nr. 16 77
bei der Sparkasse Lemgo
BLZ 482 501 10
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien

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Gräber in der Ferne



Es ist menschliches Bedürfnis und Verpflichtung, die Gräber der Verstorbenen aufzusuchen um sich zu erinnern, um die Toten zu ehren, um die bleibende Liebe und Verbindung auszudrücken.

Aber oft sind Familien und ihre Gräber verstreut in Deutschland oder über die ganze Welt.
Viele Menschen sind in den letzten Jahrzehnten nach Lemgo gekommen und haben Gräber in der alten Heimat zurückgelassen. Durch Krieg und Vertreibung sind viele in der Fremde gewaltsam ums Leben gekommen.

Deshalb sind manche Gräber so weit entfernt, dass man sie nicht aufsuchen kann oder ihr Ort ist sogar unbekannt.


Das Projekt

Ein Arbeitskreis Lemgoer Vereine und christlicher Gemeinden möchte mit Unterstützung der Alten Hansestadt Lemgo auf dem Friedhof an der Rintelner Straße einen Ort schaffen, zu dem jeder kommen kann, der Gräber in der Ferne hat - um zu gedenken und zu trauern.

Der Entwurf

Eine Jury hat in einem Wettbewerb den Entwurf der Lemgoer Bildhauerin Carolin Engels ausgewählt. Die Künstlerin erläutert es so: „Das Denkmal besteht aus vier quadratischen Steinplatten (90cm mal 90cm mal 13cm), die waagerecht und senkrecht zu einer ausgewogenen Form ineinander gesteckt sind. Als Symbol habe ich das Haus gewählt. Es steht für Heimat, zu Hause sein, Geborgenheit, Familie, Schutz. Das Haus, als Nische in den Stein gehauen, zum Abstellen einer Kerze oder kleiner Gegenstände. Der Text ist aufgeteilt auf die verschiedenen Flächen des Denkmals. So kann jeder Besucher einen persönlichen Trauerort finden.“ Neben dem Denkmal soll eine weitere quadratische Platte zum Abstellen von Blumen und Kerzen zur Verfügung stehen, mit einer runden Öffnung in der Mitte, in die Heimaterde geworfen werden kann.


Der Text:

Für unsere Lieben
Umgekommen in der Fremde
Gestorben in der alten Heimat
Ihre Gräber sind fern oder unbekannt
Hier wollen wir ihrer gedenken
Fasse meine Tränen in deinem Krug
Ohne Zweifel, du zählst sie - Psalm 56,9



Bitte um Spenden
Das Denkmal soll im Sommer 2011 eingeweiht werden. Dafür müssen 11.500 Euro aufgebracht werden. Sie können helfen mit einer Spende auf das Konto der

Kirchengemeinde St. Marien
Konto-Nr. 16 77
Sparkasse Lemgo
BLZ 482 501 10.

Eine Spendenbescheinigung wird zugeschickt, wenn Sie bei der Überweisung ihre Adresse angeben.

Auskunft bei:
Pastor Matthias Altevogt, Stiftstr. 23, 32657 Lemgo, Tel. 05261 / 4981.
E-Mail-Kontakt-Formular unten auf dieser Seite.

Der Arbeitskreis „Gräber in der Ferne“:
Alte Hansestadt Lemgo, Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien, Katholische Kirchengemeinde Heilig-Geist, Andreasgemeinde, Mennonitische Brüdergemeinde, Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai, Zusammenarbeit mit Osteuropa Jugend Lemgo e.V., Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, „Freundschaft Drusba“ e.V.

Unterstützt von: Stadtkonvent Lemgo der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinden; Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Detmold; Erzbistum Paderborn, Projekt Beheimatung; Lippische Landeskirche.

In Verbindung mit: Verein Alt Lemgo e.V.; Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.; Bund der Vertriebenen Ortsverband Lemgo; Engelbert-Kämpfer-Gymnasium, Lemgo, Türkischer Arbeiterverein Lemgo.

Ein Faltblatt im pdf-Format können Sie hier herunterladen.

Für Anfragen können Sie das Kontaktformular benutzen.
Ihre Mail wird an Pastor Altevogt geleitet, der das Projekt koordiniert.

Kontakt

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