Grabstein von Pastor Ferdinand Clemen (1805-1847) in die Kirche versetzt

9 Jahre war Ferdinand Clemen Pastor an St. Marien, bis er 1847 überraschend starb. Aber er hat bleibendes hinterlassen: Bei der Gründung der Stiftung evangelischer Kindergärten in Lemgo war er beteiligt, bei einem Vorläufer des CVJM, und bei der Topehlen-Schule, aus der die Stiftung Eben-Ezer hervorgegangen ist. In einer Chronik heißt es, dass er in schlichter Weise predigte, die zu Herzen ging, so dass die Kirche bei ihm oft bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Sein Grabstein auf dem Friedhof an der Rintelner Straße wäre in naher Zukunft verwittert und zerfallen. So hat Steinbildhauer Roland Höft ihn im Auftrag der Gemeinde gesichert und in der Kirche aufgestellt. Superintendent Dr. Andreas Lange hat die Anregung und die Stadt Lemgo die Erlaubnis dazu gegeben. Der Ort ist hinten in der Kirche am Taufbecken, neben dem Grabmal von Graf Otto zur Lippe und Prinzessin Ermgard. Nun hat das Fürstenpaar geistlichen Beistand zur Seite, auch wenn sie aus verschiedenen Jahrhunderten stammen.